Verpackung aus Zellglas


Was ist Zellglas?

 

 

Es ist transparent und glänzt - und doch ist es kein Plastik.

 

Die Rede ist von Zellglas, der Papierfolie.

 

Papier-, weil sie aus dem selben Rohstoff hergestellt wird, nämlich aus Holz. Zellglas ist auch unter dem Namen Cellophan bekannt. Abgeleitet von Cellulose, dem Bestandteil Pflanzlicher Zellwände.

 

 


Warum Zellglas und nicht Papier?

Obwohl das Ausgangsmaterial das selbe ist, bietet die Folie aus Zellglas weit mehr Vorteile als Papier.

  • der Aromaschutz
  • trotzdem ist Zellglas atmungsaktiv
  • das Verpacken selbst

Aromaschutz?

Wie wichtig dieser Punkt ist, wussten wir lange selbst nicht. Mit der Zeit und den wachsenden Erfahrungen können wir nun mit Bestimmtheit sagen - sehr wichtig.

  • die Folie - ist geruchs- und geschmacksneutral
  • die Naturseife - ist ein Phänomen für sich
  • Papier, Karton und Co - in diesem Punkt nicht zufriedenstellend

Schon von Anfang an verpacken wir unsere Seifen ins Zellglas und sind von dieser Verpackung überzeugt.

Die nötige Gewissheit kam, als Kartonverpackung gewünscht wurde. 

Ich will Dich nicht lange auf die Folter spannen: die Seife hat mit der Zeit ihren Duft verloren und den Geruch von Karton angenommen. 

 

Wir machen uns viele Gedanken zu unseren Produkten, stimmen Zutaten ab, arbeiten an Rezepten und kreieren feine Duftmischungen.

 

Ca. acht Stunden Handarbeit steckt in jeder Naturseifen-Charge. Unsere Arbeit und das wertvolle Produkt verdienen den bestmöglichen Schutz.


Atmungsaktiv?

  • die Folie - ist atmungsaktiv
  • die Naturseife - auch da ein Phänomen für sich

Wenn Du Dein Päckchen von uns bekommst und die Naturseifen auspackst, haben die Seifen eine lange Reise hinter sich.

  • im Kaltverfahren wird der Leim gesiedet und in Formen abgefüllt
  • nach einer Ruhepause von 24 Stunden wird die Seife eingefroren damit sie es ohne Dellen aus der Form schafft
  • vollständig abgetaut, wird die Naturseife geschnitten, gestempelt, gewogen und zum reifen ins Regal gestellt

Die Reifezeit beträgt über einen Monat. In dieser Zeit verdunstet viel Flüssigkeit und die Seife verliert an Gewicht. Dieser Prozess macht die Naturseife milder, härter und ausgiebiger.

 

Erst jetzt kommt die Seife in ihre Verpackung, darf verschickt und benutzt werden. Aber sie ist noch nicht fertig. Die Flüssigkeiten verdunsten weiter. Nun kommen die Vorteile von Zellglas ins Spiel. Da die Folie atmungsaktiv ist, lässt sie denn Wasserdampf passieren. Das bewirkt dass sich kein Kondenswasser zwischen Seife und Verpackung bildet. Das ist vor allem ein grosser Vorteil gegenüber Plastik.


Trotzdem Zellglas - das Verpacken

 

Anders als beim Papier lässt sich Zellglas mit Hitze verschweissen. Dabei, anders als beim Plastik, behält das Zellglas seine Form. 

 

Das bedeutet, ich kann ganz einfach die Folie mit dem Bügeleisen fixieren. Auch runde Formen sind einfach und unproblematisch einzupacken.


Ja. Und die Umwelt?

Das Zellglas welches wir verwenden kann genau wie Papier einfach in die Altpapiersammlung gegeben werden.

 

Es kursieren viele Artikel im Internet, dass beschichtetes Zellglas nicht biologisch abbaubar ist und ähnliches. Das ist nicht zwangsläufig so.

 

Unser Zellglas ist zwar beschichtet. Jedoch ist die Beschichtung ebenfalls abbaubar.

 

Nachweis Kompostierbarkeit : DIN EN 13432


Was war mit der Bastverpackung?

 

Bast war ein Versuch, die Folie zu ersetzen. Für den Aromaschutz war eine Kartonschachtel verantwortlich. Damit der Kartonduft nicht auf die Seife übergeht, klebte ich die gesamte Schachtel mit Zellglas ab.

 

Von dieser Methode bin ich nicht überzeugt. Der Aufwand für jede Seife eine eigene Schachtel zu verkleiden, ist einfach zu gross. Auch das lagern der vielen Schachteln übersteigt unsere Möglichkeiten.

 


Mein Fazit

Zellglas ist und bleibt als Verpackung für unsere Naturseifen.