Natürliche Haarpflege

Wissenswertes und häufige Fragen zu den Naturhaarseifen.

Hast Du eine frage, die hier nicht beantwortet wurde?

Stelle sie mir gerne unter Kontakt.


Warum Naturhaarseife?

Man hat sich an die Haarpflege mit Shampoo's gewöhnt. Es ist bequem und wird durch die Werbung gut angepriesen. Die wenigsten fragen sich dabei, woraus die industriell gefertigte Haarwaschmittel- und Haarpflegemittel bestehen. Zum grössten Teil sind es synthetische Tenside, die sehr gut schäumen und zuverlässig Fett und Schmutz entfernen. Allerdings trocknen diese künstlichen Zusätze die Haare und die Kopfhaut aus. Dabei reagieren Haare und Kopfhaut bei jedem unterschiedlich. Entweder werden die Haare tatsächlich trocken, dünn und brüchig oder sie fetten, aufgrund eines Schutzmechanismus, stark nach. …. und schon benötigt man zusätzliche – natürlich wieder synthetische – Pflegemittel! Es ist ein geschlossener Kreis, in dem man die Probleme mithilfe des eigentlichen Verursachers zu bekämpfen versucht. Nicht zuletzt sollte man bedenken, dass die Shampoos auch zur Umweltverschmutzung beitragen. Zum einen mit den synthetischen Inhaltsstoffen, aber auch mit der Verpackung.

Es gibt aber viele Alternativen dazu! Natürliche Waschmittel, die man schon seit Jahrhunderten benützt hat (z.B. Rhassoulerde, Senfpulver, Kefir, Eigelbe etc.), handgemachte flüssige Naturshampoos oder eben ein festes Naturshampoo – die Naturhaarseife.


Was ist der Unterschied zwischen Naturseifen und Naturhaarseifen?

Die handgemachten Haarseifen werden auf die gleiche Art und Weise wie die Hand- bzw. Duschseifen zubereiten. Die Rezepte unterscheiden sich aber etwas, denn die Haare und die Kopfhaut vertragen nicht alle Öle bzw. nicht in der gleichen Konzentration wie der restliche Körper. Ausserdem gibt es ergänzende Zutaten oder bestimmte ätherische Öle, die z. B. den Haarglanz oder eine Antischuppenwirkung unterstützen. Auch die Überfettung (= Anteil der unverseiften Öle) wird bei den Haarseifen niedriger gewählt (Bei unseren Haarseifen 5%).

Muss ich etwas beachten, wenn ich auf Naturhaarseifen umsteigen will?

Hast Du bis jetzt jahrelang Pflegeprodukte mit künstlichen Tensiden benützt, haben sich Deine Haare und Kopfhaut daran "gewöhnt".

Es kann eine Umstellungsphase geben, in der Du Dich evtl. nicht ganz wohl fühlst. 

Wie lange dauert diese Phase?

Es könnte 2-3 Monate dauern, bis sich Deine Haare und Kopfhaut umgewöhnt haben. Diese Phase kann aber auch ganz ausbleiben. Es ist bei jedem unterschiedlich.


Wie entscheide ich, welche Seife ich nehmen soll?

Je nach persönlicher Veranlagung kann es sein, dass man bestimmte Öle/Fette in den Haarseifen nicht verträgt. Deshalb empfehlen wir das Haarseifen Set. So kannst Du jede Haarseife testen und schauen welche zu Dir passen.

Können mehrere Haarseifen zu mir passen?

Es ist sogar von Vorteil. Es gibt drei pflegende und drei reinigende Haarseifen. Es ist gut, wenn Du aus jeder Kategorie eine findest, die Du im Wechsel benützen kannst. Die Haare würden sich über die Abwechslung freuen!

Die pflegenden sind:

Die reinigenden sind:

Ich benütze schon länger keine herkömmlichen Shampoos, was empfiehlst Du mir?

"1. Ha(a)rmonie" und "5.Ha(a)rmonie" sind die mildesten. Ich empfehle mit diesen zu starten. Allerdings gibt es keine 100%ige Garantie. Es kann gut sein, dass Deinen Haaren etwas anderes besser "gefällt". 

Wie benütze ich die Haarseifen richtig?

Die Haare mit lauwarmem Wasser gut nass machen. Die Seife direkt auf der Kopfhaut oder in den Händen gut aufschäumen, einige Zeit die Kopfhaut massieren, mit lauwarmen Wasser komplett ausspülen. Es kann auch von Vorteil sein, den Vorgang zwei Mal durchzuführen. Das erste Mal mit wenig Seife, kurz ausspülen und das zweite Mal dann ordentlich.

 


Muss ich sauere Rinse verwenden?

Bei den Haarseifen wird gewöhnlich eine saure Rinse als Haarspülung nach der Wäsche empfohlen. Der höhere ph- Wert der Seife lässt den Haarschaft stärker aufquellen als handelsübliche Shampoos. Durch die Verwendung einer sauren Spülung wird der ph- Wert wieder gesenkt und die Schuppenschicht erneut aufgelegt. Zusätzlich verhindert eine saure Rinse die Bildung von Kalkseife, die sich sonst als weisse Flocken auf den Haaren ablegen und sie stumpf wirken lassen kann. 

Ich arbeite aber eine passende Menge an Zitronensäure direkt in die Haarseifen ein, was zum selben Ergebnis führt. Man kann aber durchaus ab und zu ergänzend die saure Rinse verwenden.

Ich möchte saure Riese trotzdem ausprobieren. Wie geht das?

Zutaten für die Herstellung:

  • 1Liter Leitungswasser
  • 1-2 EL Zitronensaft (Frisch oder "Plastikzitrone")
  • Zitronensaft kann optional durch 1-2 EL (Apfel-) Essig ersetzt werden
  • Optional 1 TL Honig

Diese Menge reicht für eine Anwendung. Die Rinse kann, muss aber nicht, ausgespült werden.


Wie lagere ich die Haarseifen richtig?

Da man eher wenig feste Fette für die Herstellung der Haarseifen nehmen kann, ist es umso wichtiger, die Naturhaarseifen stets trocknen zu lassen! Damit die Seife gut trocknet ist eine gerippte Seifenschale oder Luffa-Seifenablage empfehlenswert.

Ich habe alle Haarseifen ausprobiert und keine passt. Was Soll ich tun?

Wie bereits erwähnt, können je nach persönlicher Veranlagung bestimmte Zutaten unverträglich sein. Wenn keine Haarseife zu passen scheint kann es an der Überfettung der Haarseifen liegen. Unsere Haarseifen sind mit 5% überfettet.

In diesem Fall empfehle ich Dir die "Aloe Vera. Pur" zu probieren.

Was mache ich nun, mit den Haarseifen die nicht zu meinen Haaren passen?

Einfach zum Duschen oder Händewaschen verwenden. Du kannst sie z.B. in einem Sisal-Säckchen sammeln.


Extra Pflege bei trockenem Haar.

Die duftfreie Körpermousse (Sheasahne) kann kleine Wunder bewirken. Einfach in die Haarspitzen oder nach Bedarf auch in die Haarlängen eine kleine Menge einkneten. Die Haare werden weich und bekommen ihren Glanz wieder!

 Auch als Pflegekur vor der Haarwäsche mit Deiner Lieblingshaarseife.

Bitte beachte dass dieses Produkt nur in den kalten Jahreszeiten vorhanden ist.

Hier noch 7 Tipps für schöne Haare

 

1. Haare VOR der Wäsche gründlich ausbürsten.

2. Haare nass machen. Gut einseifen.

3. Lauwarmes bis kühles Wasser benützen.

4. Kopfhaut waschen, nicht die Haare.

5. Seife kühl und gründlich ausspülen.

6. Haare behutsam trocknen.

7. Nasses Haar nicht bürsten (wenn, dann mit einer Holzbürste mit runden Zähnen)